5 gute Gründe, warum wir wieder mehr spazieren gehen sollten

Schon Hippokrates wusste: „Gehen ist die beste Medizin“. Aber auch Größen wie Stephen King und Mark Zuckerberg, mit seinen berühmten Walking Meetings, schwören darauf. Und tatsächlich: Die Wissenschaft gibt ihnen Recht: zügiges Spazierengehen ist nicht nur ein müßiger Zeitvertreib, sondern ein regelrechter Gesundheits- und Kreativbooster, den man gezielt und zuverlässig zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens sowie der Gehirnleistung einsetzen kann. Doch was genau bewirkt eigentlich Spazierengehen und was hat das mit Fasten zu tun?

Fakt ist: Wir sitzen viel zu viel

„Sitzen ist das neue Rauchen“, brachte die ehemalige Apple-Mitarbeiterin Nilofer Merchant das Dilemma unseres modernen Lebensstils prägnant auf den Punkt. „Jeder weiß, dass es ungesund ist, aber es fällt schwer, damit aufzuhören“. Tatsächlich läuft der klassische Office Worker, wenn er oder sie mit dem Auto zur Arbeit fährt, durchschnittlich gerade einmal 1500 Schritte pro Tag. Dem gegenüber steht der frühe Mensch, der Jahrtausende lang täglich 40 Kilometer oder mehr zurücklegte. Genau auf dieses Bewegungsmuster ist auch heute noch unser Körper evolutionär eingestellt.

Wir alles wissen, dass zu wenig Bewegung nicht gesund ist. Und trotzdem können wir zumeist nicht viel daran ändern. Denn nicht jeder hat, sowohl zeitlich als auch mental, die nötigen Reserven dazu, vor oder nach der Arbeit ins Fitnessstudio oder eine Runde Joggen zu gehen und gleichzeitig noch die Verpflichtungen des Privatlebens unter einen Hut zu bekommen.

Es gibt ein einfaches Mittel gegen Bewegungsmangel: Spazierengehen

Dabei ist Bewegung, gleich nach der Ernährung, der wichtigste Hebel über den wir unsere Gesundheit aktiv beeinflussen können. Und das geht tatsächlich auch mit einfachen und zeitsparenden Mitteln. Denn um sich fit zu halten, ist es schon ein sehr guter Anfang, einfach wieder öfters längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Schon wenige Stunden pro Woche Spazierengehen haben einen erstaunlichen Effekt auf die Gesundheit und auf das allgemeine Wohlbefinden.

5 sehr gute Gründe, warum Spazierengehen ein wahrer Gesundheitsbooster ist

  1. Zügiges Spazierengehen (ab 5 km/h) hilft beim Abnehmen: je nach Körpergewicht und Laufgeschwindigkeit kann man pro Stunde 250 – 350 kcal verbrennen. Gleichzeitig werden die Verdauung, der Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung angeregt. Bei 2 Stunden pro Tag (ca. 10.000 Schritte) kann man hier mit bis zu 700 kcal schon ein beachtliches Kaloriendefizit aufbauen. Dafür muss man im Fitnessstudio schon ordentlich schwitzen.
  1. Mehr Zufußgehen stärkt das Herz-Kreislaufsystem: Regelmäßiges, zügiges Spazierengehen senkt den Bluthochdruck, das LDL-Cholesterin und die Triglyceride. Alles drei sind bekannte Risikofaktoren für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.
  1. Nicht zuletzt werden auch die Lunge gestärkt und der Sauerstoffgehalt des Blutes erhöht. Außerdem werden die Muskulatur und die Gelenke gestärkt. Dadurch wird auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhöht.
  1. Was gut für das Herz ist, ist auch gut für das Gehirn: Damit regt zügiges Spazierengehen auch die Gehirnleistung an. Und das auf erstaunlich vielfache Weise. Denn:
      • Konzentrationsfähigkeit
      • Gedächtnis- und Denkleistung
      • Kreativität
      • kognitiven Fähigkeiten
      • mentaler Fokus
      • Lernfähigkeit
      • Produktivität

werden in erheblichem Maße gesteigert. Gerade was die Steigerung der Kreativität und Problemlösungskompetenz angeht, gab es im Rahmen einer Studie zur Effektivität von sogenannten Walking Meetings gegenüber herkömmlichen Meetings eine aufschlussreiche Studie. So reichen bereits kurze Spaziergänge von 15 Minuten aus, um die Kreativleistung zu erhöhen und damit die Problemlösungsfähigkeit zu verbessern.

  1. Spazierengehen verbessert die Laune: Denn durch das Zufußgehen werden die Glückshormone Dopamin und Endorphin ausgeschüttet. Das Endorphin sorgt dafür, dass man sich glücklich und entspannt fühlt, während das Dopamin das Selbstbewusstsein pusht und man mehr mentale „Power“ sowie den Drang nach mehr Produktivität verspürt.

All diese Effekte waren insbesondere beim Waldspaziergang am stärksten. Dies wird zum einen auf die frische Waldluft, zum anderen auf den meditativen Effekt des Spazierengehens zurückgeführt, der sich durch die beruhigende Waldatmosphäre verstärkt.

Spazierengehen ist die perfekte Ergänzung zum Fasten

Egal ob beim Intervallfasten oder dem Heilfasten: Spazierengehen ist auch während einer essensfreien Phase eine perfekte Zeitbeschäftigung, um Abstand zum stressigen Alltag zu gewinnen, zu sich selbst zu finden und den Kopf frei zu bekommen. Gleichzeitig werden die Autophagie und Fettverbrennung zusätzlich angeregt und man kann damit die mentalen und gesundheitlichen Effekte des Fastens weiter verstärken. 

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