Biologisches Alter senken: Warum das biographische Alter nicht das biologische Alter ist

Biologisches Alter senken: Der beste Weg unsere Gesundheit zu schützen

Wie heißt es so schön? Man ist so jung wie man sich fühlt. Und so fühlen sich manche schon mit 40 Jahren wie 60 und manche mit 60 erst wie 40. Tatsächlich hat das eigene Geburtsdatum wenig damit zu tun, wie gesund und jung man sich in seinem Körper fühlt. Mehr noch: sogar, wie alt man wirklich ist. Entscheidend ist das biologische Alter. Doch welche Faktoren entscheiden über das biologische Alter? Warum ist „jung bleiben“ der beste Schutz für die Gesundheit? Und mit welchen Möglichkeiten kann man sein biologisches Alter senken? Hier die wichtigsten Fakten auf den Punkt gebracht.

Biographisches versus biologisches Alter: das ist der Unterschied

Tatsache ist: Blicken wir nur auf unser Geburtsdatum, werden wir alle gleich schnell älter. Dennoch scheint im Hinblick auf die körperliche Verfassung bei den einen die Zeit gnädiger zu sein als bei anderen. Und genau hier kommt das biologische Alter ins Spiel. Das biologische Alter bestimmt, wie weit der altersbedingte „Verschleiß“ des Körpers bereits fortgeschritten und damit auch die Gesundheit beeinträchtigt ist. Beides kann im Positiven als auch im Negativen stark vom biographischen Alter abweichen.

Biologisches Alter bestimmen: Diese Faktoren sind entscheidend

Die altersbedingte Beeinträchtigung definiert sich aus medizinischer Sicht zum einen aus Faktoren, die direkt die Gesundheit unseres Körpers widerspiegeln:

  • Körperliche Fitness (Funktionsfähigkeit der Lunge und des Herzkreislaufsystems)
  • Blutwerte (Blutzucker, Cholesterin, Entzündungswerte, Blutdruck)
  • Fortschritt der Atherosklerose (Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Funktionsfähigkeit der Organe (Leber, Nieren, etc.), der Sinne (Augen, Ohren) und des Nervensystems
  • Anteil an viszeralem Fett: Übergewicht ist ein Risiko für zahlreiche, schwere Erkrankungen, weil es unter anderem die Alterungsprozesse im Körper beschleunigt (Insulinresistenz, Körperentzündungen, stärkere Abnutzung der Gelenke).
  • Geistige Fitness (Funktionsfähigkeit des Gehirns)

Ein weiterer Faktor des biologischen Alters ist die Fähigkeit des Körpers, sich aktiv gegen Krankheiten zu wehren:

Beide Faktoren, körperliche Verfassung und Selbstheilungskräfte, bedingen sich gegenseitig. Sie werden durch die vererbten Gene und den eigenen Lebens- und Ernährungsstil beeinflusst.

Das biologische Alter steht im direkten Zusammenhang mit unserer Gesundheit

Die größte Gefahr für unsere Gesundheit ist damit das biologische Altern. Denn verliert der Körper die Fähigkeit, sich gegen Krankheiten zu wehren, hat dies einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Anstatt also erst gegen Erkrankungen aktiv zu werden, wenn diese bereits eingetreten sind, ist es viel effektiver, den Körper dabei zu unterstützen, sich so lange wie möglich widerstandsfähig zu halten. Das gelingt, indem man sein biologisches Alter senkt. 

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Biologisches Alter senken: Mit diesen Maßnahmen ist Verjüngung tatsächlich möglich

Während sich das biographische Alter logischerweise nicht zurückdrehen lässt, bietet der eigene Lebenswandel zahlreiche Möglichkeiten, mit denen man sein biologisches Alter senken kann:

  • Eine nährstoffreiche und zugleich kalorienarme Ernährung mit einer Vielfalt an Antioxidantien und gesunden Fetten. Sie versorgt den Körper mit allem, was er braucht, so dass alle Organe optimal funktionieren können. Außerdem helfen die Antioxidantien dem Körper, sich gegen freie Radikale zu schützen, welche die Zellen und das Immunsystem angreifen. Gleichzeitig wirkt eine gesunde Ernährung Übergewicht entgegen. Gesunde Fette schützen außerdem vor Atherosklerose.
  • Verzicht auf tierische Proteine und Zucker: Tierische Proteine regen das Zellwachstum sowie die Zellteilung und damit auch den Alterungsprozess der Zellen an. Zucker beschleunigt den Alterungsprozess, indem er jene Gene aktiviert, die für die Alterung verantwortlich sind. Gleichzeitig deaktiviert er die Enzyme und Faktoren, die für den Schutz vor freien Radikalen sorgen. Außerdem hat Zucker bekanntermaßen einen enormen Einfluss auf den Insulinspiegel. Vereinfacht gesagt, stehen damit Zucker und tierische Proteine im direkten Zusammenhang mit altersbedingten Krankheiten wie Diabetes Typ 2 und Krebs. (Allerdings gilt auch hier natürlich: Die Dosis macht das Gift.)
  • Regelmäßige sportliche Aktivitäten: Aktive Bewegung stärkt das Herzkreislaufsystem sowie die Lunge und reichert das Blut mit Sauerstoff an. Außerdem werden der Stoffwechsel und die Fettverbrennung angeregt, sowie die Autophagie begünstigt. Nicht zuletzt werden eine gesunde Hirnfunktion unterstützt, Glückshormone ausgeschüttet und das Immunsystem gestärkt. Besonders Spazierengehen hat in vielfacher Weise eine erstaunlich gesunde Wirkung auf Körper und Geist.
  • Ausreichend Schlaf und gesunder Umgang mit negativem Stress: Beides schützt vor freien Radikalen und unterstützt das Immunsystem, da weniger das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird. Außerdem wirkt sich beides positiv auf den Blutdruck und die Hirngesundheit aus.
  • Verzicht auf Schad- und Giftstoffe wie Alkohol und Nikotin: Sie beschleunigen den Alterungsprozess, indem sie Organe schädigen und für oxidativen Stress sorgen. Wer darauf verzichtet, verlangsamt auch den Alterungsprozess und schützt sich vor altersbedingten Krankheiten wie Krebs und Diabetes Typ 2.
  • Verzicht auf Solarium-Besuche und langer, intensiver Sonneneinstrahlung: Beides lässt die Haut altern und setzt freie Radikale frei, die den Zellen schadet.
  • Kalt duschen: Fördert die Durchblutung, wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, regt die Fettverbrennung an, senkt die Blutfettwerte und das Diabetes-Risiko. Nicht zuletzt verbessert Kaltduschen auch die Stressresistenz.

Achtet man also auf einen gesunden Lebenswandel, kann man aus eigener Kraft maßgeblich dazu beitragen, die Selbstheilungskräfte des Körpers aufrechtzuerhalten und seinen Körper damit vor altersbedingten Krankheiten zu schützen. Auf diese Weise kann man sein biologisches Alter senken.

Biologisches Alter senken durch Intervallfasten

Wer zusätzlich zu diesen Maßnahmen noch mehr dazu beitragen möchte, seine Gesundheit „jung zu halten“, kann sein biologisches Alter senken, indem er fastet. Wer dauerhaft auf Intervallfasten (8/16) setzt, kann in Verbindung mit Sport und einer ausgewogenen Ernährung seine Blutwerte (insbesondere Blutzucker und Cholesterin) und seinen Blutdruck stabilisieren und sein Gewicht regulieren.

Biologisches Alter senken durch Heilfasten

Wer jedoch auf besonders nachhaltige und effektive Weise sein biologisches Alter senken möchte, der sollte sich mit dem mehrtägigen Heilfasten auseinandersetzen. Hier kommt zu den positiven Effekten des Intervallfastens, noch die intensivierte Autophagie hinzu. Sie sorgt dafür, dass schadhafte Zell- und Immunstrukturen abgebaut und nachhaltig erneuert werden. Es findet also auf zellulärer Ebene tatsächlich eine Verjüngung statt, die den Körper dabei unterstützt, sich besser gegen altersbedingte Krankheiten zu schützen. Damit ist die Autophagie ein echter Booster, wenn man sein biologisches Alter senken möchte.

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