Heilfasten zuhause

Heilfasten zuhause? Mit diesen 14 Tipps wird dein Vorhaben ein Erfolg

Du spielst mit dem Gedanken, mehrtägiges Heilfasten auszuprobieren? Du hast aber noch viele Fragen und weißt nicht genau, was dich erwartet und worauf du alles achten musst? In diesem Artikel erfährst du, wie genau Heilfasten zuhause abläuft, was die wichtigsten Dinge sind, die du vor, während und nach dem Heilfasten unbedingt beachten solltest. Auch geben wir eine Empfehlung, welche Heilfastenart sich für das erste Mal am besten eignet und warum. Und von welchen Fastenmethoden du als Anfänger besser die Finger lassen solltest. Auch erklären wir dir unter welchen Bedingungen du Heilfasten nur unter ärztlicher Betreuung durchführen darfst.

Du willst das Heilfasten zuhause einmal ausprobieren? Wir zeigen dir was du dabei beachten solltest

Du bist vom Konzept des Heilfastens überzeugt, aber du hast noch immer Hemmungen, es einmal selbst auszuprobieren, weil einfach noch zu viele Fragen offen sind?  Oder vielleicht bist du dir auch noch nicht sicher, ob du es auch wirklich bis zum Ende schaffst? Kein Problem, denn mit diesem Artikel wollen wir dir die letzten Hürden nehmen, die dich davon abhalten, mit Heilfasten deinen gesundheitlichen Neustart durchzuführen. Denn das Ganze ist um ein Vielfaches einfacher, als du dir es jetzt womöglich ausmalst. Vor allem wirst du erheblich weniger mit Hunger zu kämpfen haben, als du wahrscheinlich vermutest. Trotzdem gibt es ein paar wichtige Dinge, die du unbedingt beachten solltest, damit auch für dich das erste Mal Heilfasten zuhause ein tolles Erfolgserlebnis wird.

Fasten heißt nicht Nulldiät oder einfach nur weniger essen

Zunächst einmal die wichtigsten 3 Fehler, die du beim Heilfasten unbedingt vermeiden solltest:

  1. Du darfst nur heilfasten, wenn du zwischen 18 und 65 Jahren alt bist, weder stillst, noch schwanger bist, nicht unter einer Essstörung oder Untergewicht leidest und dich völlig gesund fühlst. Liegen bei dir Vorerkrankungen vor, solltest du dein Fasten-Vorhaben vorher unbedingt ärztlich abklären lassen.
  2. Was du ganz besonders beim ersten Mal auf keinen Fall machen solltest ist, einfach aufhören zu essen. Hierbei handelt es sich um eine Nulldiät – auch Wasserfasten genannt –, die mit vielen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Das ist schwer durchzuhalten, nicht alltagstauglich und bringt auch Risiken, wie Mangelernährung, Muskelabbau und Schwächung des Körpers mit sich. Gleichzeitig hat Wasserfasten keine zusätzlichen Vorteile gegenüber anderen Heilfastenmethoden. Daher solltest du davon die Finger lassen.
  3. Auch solltest du nicht einfach deine Kalorienzufuhr auf 300–500 kcal herunterfahren. Denn neben der Kalorienrestriktion ist auch die Wahl der richtigen Lebensmittel für den gesundheitlichen Erfolg von entscheidender Bedeutung. Ziel der Fasten-Ernährung ist es nämlich, deinem Körper bei möglichst wenig Kalorien möglichst viele Nährstoffe zuzuführen, ohne dass er dabei aus der Ketose und aus der Autophagie geworfen wird, zwei wesentliche Effekte des Fastens.

Bei der Wahl der Lebensmittel gibt es beim Heilfasten zwei verschiedene Ansätze: Das traditionelle Heilfasten mit Gemüsebrühe, Säften und Suppen oder das neuartige Scheinfasten. Beide folgen jeweils einem fest vorgegebenen Plan, an dem du dich strikt halten solltest, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Zunächst möchten wir dir die 10 wichtigsten Tipps für die traditionelle Heilfastenmethode vorstellen, die allerdings etwas mehr für Fortgeschrittene ist. Bevor wir dann zu den Vorteilen des deutlich einfacheren und alltagstauglicheren Scheinfastens kommen.

Traditionelles Heilfasten zuhause durchführen

Beim traditionellen Heilfasten ernährt man sich ausschließlich von frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften in Bioqualität sowie speziellen Fastensuppen und Gemüsebrühen. Feste Nahrungsmittel sowie Alkohol, Kaffee und gezuckerte Getränke sind nicht erlaubt. Auf folgende wichtige Punkte sollte man außerdem achten:

1. Unbedingt auf das optimale Verhältnis zwischen Kalorienzahl und Nährstoffmenge achten

Da insbesondere Obstsäfte sehr reich an Fruchtzucker sind, muss man unbedingt darauf achten, nicht zu viele Kalorien aufzunehmen, damit man nicht ungewollt aus der Ketose und der Autophagie geworfen wird. Gleichzeitig muss die Wahl der Obst- und Gemüsesorten so ausfallen, dass man optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Daher solltest du stets abwägen: Je weniger Kalorien desto sicherer bleibt man im Fastenzustand, aber desto höher ist das Risiko der Mangelernährung und desto schwerer ist es auch die Heilfastenkur durchzuhalten.

2. Nur klinisch geprüfte Fastenanleitungen verwenden

Wenn du also Heilfasten zuhause durchführen möchtest, solltest du im Netz unbedingt mit einem kritischen Blick nach Heilfasten-Konzepten Ausschau halten, deren Wirksamkeit auch tatsächlich wissenschaftlich belegt und klinisch geprüft ist. Sonst quälst du dich nur unnötig durch eine Reduktionsdiät ohne die gesundheitlichen Vorteile des Fastens. Bei den vielen Möglichkeiten, die im Netz angeboten werden, ist es jedoch nicht ganz einfach den richtigen Fastenplan zu finden, der die optimale Ausgewogenheit zwischen der Menge an Kalorien und Nährstoffen findet und den Übergang in den Fastenzustand mit wissenschaftlicher Absicherung ermöglicht.

Die richtige Kalorienzahl sollte sich jedoch zwischen 300 und 500 kcal bewegen. Hier hat man die höchste Wahrscheinlichkeit, optimal in den Fastenstoffwechsel zu gelangen. Saftfasten kann je nach körperlicher Verfassung und Vorerfahrung zwischen 3 und 21 Tagen dauern. Für das erste Mal Heilfasten zuhause bietet sich eine Dauer von 5 Tagen an.

3. Kläre dein Fastenvorhaben unbedingt ärztlich ab

Wer das erste Mal traditionell heilfastet, sollte dies auch bei normalem Gesundheitszustand unbedingt vorher ärztlich abklären lassen und im Zweifelsfall unter ärztlicher Aufsicht durchführen. Nicht umsonst gibt es spezielle, namhafte Fastenkliniken, die diese ärztliche Betreuung mit hochqualifizierten Fachkräften anbieten.

4. Nimm dir für die ersten 2–3 Fastentage frei

Auch ist es angeraten sich für die Fastenzeit, zumindest am Anfang, frei zu nehmen. Denn viele, die das erste Mal fasten, empfinden diese Zeit aufgrund der extrem niedrigen Kalorienzahl, als sehr belastend und können daher nur eingeschränkt einem geregelten Alltag nachgehen. Daher solltest du während deiner Fastenzeit nicht unter besonderem Leistungsdruck stehen.  

5. Plane vor dem Heilfasten Entlastungstage ein

Beim Saftfasten kommt außerdem den sogenannten Entlastungstagen eine wichtige Rolle zu. Als Entlastungstage gelten die Tage (ca. 1 – 3 Tage) direkt vor dem Fasten. Hier sollte schon im Vorfeld auf eine leichte, kohlenhydratarme und vegane Kost mit 1500 kcal pro Tag umgestellt werden, um die Glukosespeicher des Körpers schon vor dem Fasten weitestgehend zu leeren. Damit geht der Übergang in die Ketose leichter und schneller vonstatten.

6. Mache deinen Koffein-Entzug VOR dem Fasten

Falls du täglich Kaffee (das gilt auch für Grün- oder Schwarztee) konsumierst, solltest du mindestens 3–4 Tage vorher das Kaffeetrinken einstellen, um nicht während dem Fasten einen Koffeinentzug mit starken Kopfschmerzen zu erleiden. Vom Kaffeekonsum während des Fastens wird abgeraten, da es den Hunger nach Abklingen der Wirkung des Koffeins am Abend verstärken kann und man sich dadurch das Fasten unnötig erschwert.

7. Mache vor und während dem Fasten eine Darmreinigung (optional)

Bei vielen Fasten-Traditionen wird dazu geraten, 1–2 Tage vor dem Fastenbeginn mit Glaubersalz oder durch einen Einlauf abzuführen, damit der Darm vollständig entleert ist. Denn dein Körper stellt während dem klassischen Heilfasten die Verdauung nahezu vollständig ein. Richte dich also darauf ein, dass du in den 1–2 Tagen vor dem Saftfasten viel Zeit auf der Toilette verbringen musst. Der vollständig geleerte Darm verringert außerdem das Hungergefühl. Während dem Fasten wird auch empfohlen, regelmäßig abzuführen. So können abgestorbene Darmbakterien und Darmschleimzellen weiterhin entsorgt werden. Dies kannst du jeden zweiten Tag durch einen Einlauf mit körperwarmem Kamillentee machen. Ebenso möglich sind auch 2 Teelöffel Bittersalz zusammen mit einem Glas warmen Wasser, Abführtropfen oder Abführtee.

8. Erledige deine Nahrungsmitteleinkäufe vor dem Fasten

Auch solltest du in den Entlastungstagen am besten alle Nahrungsmittel kaufen, die du für deine Fastentage benötigst. Damit du dir für diese Zeit den Weg in den Biomarkt sparen kannst und nicht unnötig leckeren Versuchungen ausgesetzt bist.

9. Verwende unverarbeitete Bio- oder Demeterprodukte

Konventionell produzierte Lebensmittel sind in der Regel häufig schadstoffbelastet. Vorwiegend durch den Einsatz von Pestiziden. Dies bringt gleich 2 Nachteile mit sich. Zum einen nimmst du dadurch Giftstoffe auf, zum anderen haben mit Pestiziden belastetes Obst und Gemüse deutlich weniger Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sie produzieren um sich vor Schädlingen zu schützen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind für unseren Körper sehr wichtig, da sie unter anderem gesundheitsfördernde Sirtuine aktivieren. Daher solltest du ganz besonders auf beste Bioqualität setzen, damit dein Körper während dem Heilfasten zuhause optimal mit Nährstoffen versorgt wird.

10. Wähle den richtigen Zeitraum für das Fasten

Für deine Fastentage solltest du einen Zeitraum wählen, in dem du dich gut entspannen und dich auch mental auf das Fasten einlassen kannst. Vor allem sollten in dieser Zeit keine Festlichkeiten mit großem Buffet anstehen, die deine Willenskraft unnötig auf die Probe stellen. Stattdessen solltest du nach Möglichkeiten suchen, im Grünen spazieren zu gehen. Auch moderater Sport wie Joggen ist möglich, sogar wünschenswert. Gehe dabei jedoch leistungsmäßig nicht an deine Grenzen.

11. Faste richtig ab, um einen JoJo-Effekt zu vermeiden

Nach dem Fasten solltest du außerdem nicht gleich wieder mit schwerer Kost loslegen, um den JoJo-Effekt zu vermeiden. Die ersten 2–4 Tage, je nachdem wie lange du gefastet hast, solltest du mit Suppen sowie frischem Obst und Gemüse beginnen. Der Apfel als erste feste Nahrung ist der Klassiker beim traditionellen Fastenbrechen. Ab Tag 2 sind auch ballaststoffreiche Vollkornprodukte und Trockenpflaumen erlaubt, um die Darmaktivität wieder anzuregen. Am dritten Tag kommt es dann zu spontanen Darmentleerungen. Insgesamt solltest du zwischen den Aufbautagen 1 und 4 die Kalorienzufuhr jeden Tag schrittweise von zunächst 800 kcal auf 1800 kcal erhöhen. Auf Alkohol und tierische Fette solltest du unbedingt verzichten. Auch mit tierischen Proteinen solltest du eher sparsam sein und außerdem Stress vermeiden. Auf diese Weise kann sich dein Körper wieder an die normale Ernährung gewöhnen. Spätestens in 5–7 Tagen bist du ernährungstechnisch wieder im Alltag angekommen. Danach solltest du natürlich weiterhin auf eine gesunde Ernährung setzen, um die positiven Effekte des Fastens möglichst lange beizubehalten.

Traditionelles Heilfasten hört sich für dich nach zu viel Umständen an? Keine Sorge es geht noch viel einfacher: Mit Scheinfasten.

Heilfasten zuhause durchführen mit Scheinfasten

Was ist überhaupt Scheinfasten? Der große Unterschied zwischen Scheinfasten und traditionellen Fastenmethoden wie Saftfasten oder Fasten mit Gemüsebrühe ist, dass du feste Nahrung zu dir nehmen darfst. Und das ist für Heilfasten gar nicht mal so wenig: Nämlich zwischen 850 und 1100 kcal täglich, nochmal zum Vergleich: beim traditionellen Heilfasten sind 300–500 kcal erlaubt. Ein gewaltiger Unterschied, der viele Vorteile mit sich bringt. Denn dadurch, dass du täglich mehr essen darfst, wird Heilfasten zuhause für dich deutlich alltagstauglicher und vor allem auch sicherer.

Deine Vorteile beim Scheinfasten:

  1. Scheinfasten mit ProLon® basiert auf 25 Jahren wissenschaftlicher Forschung. Die Fasten-imitierende Wirkung ist klinisch geprüft und wissenschaftlich nachgewiesen. Entwickelt wurde das Scheinfasten von Prof. Dr. Valter Longo, einem weltweit renommierten Alterforscher und Ernährungswissenschaftler. Insgesamt gab es weltweit über 100.000 sichere Anwendungen mit zufriedenen Kunden. Damit ist ProLon® evidenzbasiert und sicher.
  2. Bei normaler Gesundheit benötigst du keine ärztliche Betreuung. Du kannst komfortabel und sicher das Heilfasten zuhause durchführen. Wenn du Vorerkrankungen hast, solltest du auch beim Scheinfasten deinen Fastenplan mit deinem Facharzt unbedingt abklären.
  3. Scheinfasten dauert nur 5 Tage, durchläuft dabei alle wichtigen Phasen des Heilfastens und bietet die gesundheitlichen Vorteile traditionellen Heilfastens.
  4. Alles, was du zum Scheinfasten an Nahrungsmitteln benötigst, wird zu dir nach Hause in einer Box mit einfacher Anleitung geliefert. Du musst kein Fastenexperte sein und kannst ohne Vorkenntnisse sofort loslegen.
  5. Zwar empfiehlt es sich, auch beim Scheinfasten mindestens einen Entlastungstag einzuplanen, um dem Körper den Umstieg in den Fastenzustand so einfach wie möglich zu machen. Zwingend notwendig ist dies allerdings nicht.
  6. Du musst auch keinen Urlaub nehmen, sondern kannst ganz normal weiterarbeiten. Denn durch den höheren Kalorien- und Nährstoffgehalt, bekommt dein Körper alles, was er zum Fasten braucht, ohne dabei zu stark belastet zu werden.
  7. Du musst nicht abführen, da dein Darm auch während dem Fasten normal weiterarbeitet.
  8. Du musst dir keine Gedanken darüber machen, welche Nahrungsmittel du in deinen Fastenplan aufnehmen musst, um dich ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen, ohne dabei zu viele Kalorien aufzunehmen. Scheinfasten mit ProLon® ist perfekt auf die Bedürfnisse deines Körpers abgestimmt und sorgt dafür, dass du garantiert in den Fastenzustand gelangst.
  9. Dadurch, dass du nur 5 Tage fastest, sind auch nur maximal 1–2 Abfasttage nötig. Danach solltest du aber auch beim Scheinfasten auf eine gesunde Ernährung setzen, um das tolle Körpergefühl möglichst lange beizubehalten.

Fazit: Noch nie war Heilfasten zuhause so einfach

Du sieht also: Scheinfasten mit ProLon® bietet besonders Fastenanfängern den perfekten Einstieg, um das erste Mal Heilfasten zuhause durchzuführen und zu einem tollen Erfolgserlebnis zu machen, das man gerne wiederholen möchte, um seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden etwas Gutes zu tun. Aber auch erfahrene Fastenprofis kommen in den Genuss einer deutlich einfacheren Durchführung.



Related Posts

Intervallfasten funktioniert nicht? 7 Gründe, woran es liegen kann
Intervallfasten funktioniert nicht? 7 Gründe, woran es liegen kann
Richtig angewendet, kann 16:8 Intervallfasten dabei helfen, auf gesunde Weise nachhaltig Gewicht abzubauen. Aber Inte...
Mehr erfahren
Age is just a number? Interview mit Prof. Dr. Kleine-Gunk
Age is just a number? Interview mit Prof. Dr. Kleine-Gunk
Warum wir das Altern selbst in der Hand haben, wie man sein biologisches Alter senken kann und was das mit einer rein...
Mehr erfahren
Der große ProLon® Fastencheck: Fasten beliebter denn je?
Der große ProLon® Fastencheck: Fasten beliebter denn je?
ProLon® hat über 20.000 Menschen in einem Online-Fragebogen zu ihren Fasten-Erfahrungen und den gesundheitlichen Ziel...
Mehr erfahren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen