Risikofaktor starkes Übergewicht: Darum ist Bauchfett so gefährlich

Starkes Übergewicht ist kein ästhetischer Makel, sondern stellt ein echtes Gesundheitsrisiko dar. „[…] Adipositas gehört neben Herz-Kreislauf-Störungen und einem Diabetes zu den Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung (Ärzteblatt vom 20. April 2020).“ Immer mehr Studien zeigen, wie gefährlich starkes Übergewicht auch ganz unabhängig vom Corona-Virus ist. Aber warum und ab wann ist Übergewicht überhaupt gefährlich? Und was hilft wirklich dagegen?

Fett ist nicht gleich Fett: Warum es gutes und schlechtes Fett gibt

Fettgewebe ist per se erst mal essentiell und dient in positiver Weise gleich mehrfach: Das subkutane Fettgewebe, das sich direkt unter der Haut befindet, isoliert den Körper und hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur. Das viszerale Fett, das im Bauchraum liegt, schützt die Organe und bildet die Energiereserve des Körpers.
Führt man dem Körper allerdings dauerhaft mehr Energie zu als er verbrennt, speichert er die überschüssige Energie in Fettzellen an den Hüften, den Oberschenkeln oder direkt unter der Haut am Bauch. Dabei entstehen die sogenannten Speckröllchen. Nimmt der Körperfett-Anteil immer weiter zu, werden vermehrt Fettzellen im Bauchraum und an den Organen (viszeral) eingelagert.

Ein Zuviel an subkutanem Fettgewebe gilt als vergleichsweise harmlos, da es kaum Reaktionen im Körper hervorruft. Das viszerale Fett ist hingegen sehr stoffwechselaktiv und kann für die Gesundheit eine große Gefahr darstellen.

So wirkt sich zu viel viszerales Fett auf den Körper aus

Erhöhte Entzündungswerte: Wachsen die Fettzellen zu schnell an, werden diese nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Denn die Blutgefäße können nicht schnell genug nachwachsen. Dadurch ist das Fettgewebe chronisch unterversorgt. Es kommt zu krankhaften Veränderungen und Entzündungen, die das Immunsystem aktivieren. Wird das Fett nicht wieder abgebaut, werden die Entzündungen chronisch und lassen die Fettzellen schneller altern.

Eine Folge daraus ist, dass die Fettzellen eine Resistenz gegen Insulin aufbauen und kein Fett mehr aufnehmen können. Daher ist der Körper gezwungen, das Fett an anderen Stellen zu lagern, weil Fett nicht über den Darm ausgeschieden werden kann. Somit bilden sich weitere Fettdepots im Bauchinneren an Leber, Muskeln und Herz. Auf diesem Wege breitet sich die Insulinresistenz von den Fettzellen auf andere Körperzellen aus.

Inneres Bauchfett produziert gefährliche Wachstumsfaktoren, die sogenannten IGF-1 (insulin-like growth factor 1). Zu hohe Anteile dieser Wachstumsfaktoren sind in den letzten Jahren mehr und mehr als die Haupt-Antriebskräfte für Alterungsprozesse auf Zellebene identifiziert worden und damit als Risikofaktor für die Entstehung von diversen Zivilisationskrankheiten und auch Krebszellen. Vereinfacht ausgedrückt sind sie die Gegenspieler der Autophagie.

Ab wann wird Übergewicht zum Problem?

Diese Frage ist bei genauer Betrachtung gar nicht so einfach zu beantworten. Das Gewicht allein gibt keinen Aufschluss darüber, ob ein erhöhter Anteil an viszeralem, also stoffwechselaktivem, Fettgewebe vorliegt.
Ab einem BMI von 30 spricht man von Adipositas. Die Aussagekraft des BMIs  kommt aber beispielsweise bei Leistungssportlern schnell an ihre Grenzen, da Muskelgewebe viel schwerer ist als Fettgewebe. Am zuverlässigsten lässt sich der Anteil des viszeralen Fetts mit dem Verhältnis von Bauchumfang und Körpergröße bestimmen (alternativ auch durch das Verhältnis von Bauchumfang zu Hüftumfang, das Waist-to-Hip-Ratio, das man z.b. hier berechnen kann).

Auch der Körperfettanteil insgesamt ist nur ein Indiz für ein Übermaß an Bauchfett. Man kann durchaus sehr schlank sein und dennoch ein ungesundes Maß an viszeralem Fettgewebe eingelagert haben. Ebenso gibt es viele Übergewichtige, die gesünder und fitter sind als so mancher Normalgewichtige. Entscheidend ist daher das Gesamtbild, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • körperliche Fitness
  • Blutwerte (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Entzündungswerte etc.)
  • der Anteil von viszeralem Fett im Körper
  • das Ausmaß an Reaktionen, die viszerale Fettdepots im Körper hervorrufen

Das sind die Risiken von starkem Übergewicht

Bei starkem Übergewicht kann man häufig davon ausgehen, dass auch zu viel viszerales Fett vorliegt. Nimmt man diese Faktoren zusammen, steigt mit zunehmendem Übergewicht das Risiko schwerer Erkrankungen immer weiter an:

  • Belastung und stärkere Abnutzung der Bandscheiben und der Gelenke aufgrund des hohen Gewichts
  • Risiko von Herzkreislauf-Erkrankungen (Arteriosklerose, Vorhofflimmern, Schlaganfall, Herzinfarkt)
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Krebs
  • Verfettung und Erkrankung von Organen durch Entzündungen (Leber, Nieren, Gallenblase)
  • Psychische und soziale Belastung (beeinträchtigtes Selbstwertgefühl, Stigmatisierung)

All diese Erkrankungen können die (gesunde) Lebenszeit stark verkürzen. Doch es ist nie zu spät, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Dies schafft man allerdings nur, indem man langfristig seinen Lebens- und Ernährungsstil ändert.

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Wer ist Prof. Dr. Valter Longo?

Er gilt weltweit als renommierter Alters- und Ernährungsforscher. Auch wurde er aufgrund seiner bahnbrechenden, wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Themen Ernährung, Langlebigkeit und Fasten von den New York Times 2018 zu den 50 wichtigsten Personen im Gesundheitsbereich gewählt.

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Risikomanagement Gewichtsreduktion

Wer die Risiken von starkem Übergewicht bekämpfen und auf gesundem Wege dauerhaft abnehmen will, sollte sich nicht mit Crash-Diäten und übertriebenen Fitness-Programmen herumquälen. Denn aus medizinischer Sicht gibt es bereits Methoden, die sich auch auf rein wissenschaftlicher Basis bewährt haben und zudem deutlich alltagstauglicher sind:

Entscheidend für den Erfolg dieser Methoden ist, dass sie miteinander kombiniert werden. Die mediterrane Diät versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen  und vermeidet ungesunde als auch energiereiche Nahrung. Sport und Intervallfasten ermöglichen ein tägliches Kaloriendefizit, eine Verbesserung der Blutwerte und die Anregung des Stoffwechsels. Klingt doch super. Warum dann Heilfasten?

Heilfasten gegen Übergewicht

Mehrmaliges, episodisches Heilfasten sorgt zusätzlich für einen intensiven Booster für die Gesundheit. So kann innerhalb von nur 5 Tagen bis 2,5 Kilogramm viszerales Fett abgebaut werden. Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angekurbelt. Auch reicht häufig schon ein- bis dreimaliges Heilfasten, um eine Stabilisierung der Blutwerte zu unterstützen und die Entzündungswerte abzusenken. Nicht zuletzt wird die Zellverjüngung angekurbelt und das Immunsystem gestärkt. Somit hilft Heilfasten nicht nur dabei, das viszerale Fett zu bekämpfen, sondern auch dessen gefährliche Nebenwirkungen zu reduzieren.

Aber auch mental hat Heilfasten einen nicht zu unterschätzenden Effekt. Nicht nur, dass Heilfasten glücklich macht, sondern es hilft auch ein gesünderes Körper- und Ernährungsbewusstsein zu entwickeln und zu festigen. Viele Fastende berichten von einem regelrechten Bewusstseinswandel, der ihnen nachhaltig dabei geholfen hat, ihre Ernährungsgewohnheiten Stück für Stück zu verändern. Somit kann Heilfasten als mentale Initialzündung in ein gesünderes Leben dienen. Dadurch fällt es im Anschluss deutlich leichter, auf Intervallfasten und mediterrane Diät umzustellen.

Bei sehr starkem Übergewicht (z.b. BMI > 35) und/oder diagnostizierten Krankheiten ist es dringend geraten, nicht auf eigene Faust einfach loszufasten, sondern sollte ein Fastenplan unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden.

Fasten geht auch einfacher: Mit Scheinfasten

Wem allerdings das Heilfasten mit Saft und Gemüsebrühe ein zu großer Schritt ist, der kann auch die deutlich schonendere Scheinfasten-Diät ProLon® ausprobieren. Sie bietet nahezu alle gesundheitlichen Vorteile des traditionellen Fastens. Doch kommt sie mit fester, nährstoffreicher Nahrung und etwa doppelt so vielen Kalorien pro Tag aus. Dadurch ist ProLon® nicht nur leichter durchzuhalten, sondern belastet auch weniger den Körper. Das macht ProLon® sehr sicher und alltagstauglich. Ein weiterer Vorteil: Alles was man dazu braucht, wird in einer kompletten Box geliefert. Auch hat man es schon nach nur 5 Tagen geschafft und kann sich über einen gesundheitlichen Neustart* freuen.

ProLon Scheinfasten: Noch nie war Fasten so einfach.

*(Disclaimer: ProLon® ist nicht geeignet zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Verhinderung von Krankheiten. Auch hier gilt: Bei Vorerkrankungen unbedingt ärztlichen Rat suchen und das Fastenprogramm medizinisch abklären lassen.)


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