Schokolade zum Fasten! Darum ist das kein Widerspruch ...

Wie kaum ein anderes Genussmittel steht die Schokolade für ungesundes Frustfuttern und Heißhunger. Ebenso für die vermeintlichen Folgen wie Übergewicht und schlechte Blutwerte. Doch jetzt gibt es mit ProLon® tatsächlich eine Fastenkur, die Schokoladenriegel auf dem Speiseplan hat. Ja richtig gelesen: Schokolade zum Fasten! Kann das überhaupt gesund sein? Die Wissenschaft hat dazu eine eindeutige Meinung.

Das Ende eines Klischees?

Dieses Bild ist ja inzwischen schon zu einem knallharten Klischee geworden: eingekuschelt in eine Decke auf dem Sofa und der Biss in eine Tafel Schokolade, nur um den Herzschmerz zu vergessen. Wenigstens für ein paar Momente. Bis man in den Spiegel schaut oder auf die Waage. Denn dann geht der Frust von vorne los.

Und das soll jetzt plötzlich nicht mehr stimmen? Schokolade macht glücklich. Ja, das ist bereits bekannt. Aber jetzt sogar auch gesund und schlank? Klingt fast zu schön um wahr zu sein. Doch die Wissenschaft antwortet mit einem klaren und eindeutigen: Ja, aber…

Schokolade ist nicht gleich Schokolade

Denn — und das ist der Knackpunkt — es kommt auf die Art der Schokolade und die Menge an. Auf der einen Seite stehen weiße Schokolade und Milchschokolade; beide mit sehr hohen Anteilen von Kakaobutter und Zucker und einem geringen bis gar keinem vorhandenen Anteil an Kakaopulver. Schokolade in dieser Form ist und bleibt ein ungesunder Dickmacher.

Anders sieht es jedoch mit der Bitterschokolade aus. Zwar hat auch sie einen hohen — aber geringeren — Anteil an Zucker und an der fettreichen Kakaobutter. Doch darüber hinaus hat sie einen sehr hohen Anteil (ab 70%) an Kakaopulver, das sehr gesund ist.

Darum ist Bitterschokolade ein Superfood

Gesund deshalb, weil Kakaopulver neben einem immensen Magnesiumgehalt weitere Nährstoffe und Spurenelemente in sich trägt, die unserem Körper sehr viel Gutes tun. Und da hat Kakao in seiner Reinform mit über 500 Pflanzenstoffen so einiges zu bieten. 

Denn Kakaopulver:
  • ist mit 400 mg pro 100 g ein ausgezeichneter Magnesium-Lieferant und damit entzündungshemmend, förderlich für die Herzgesundheit, entspannend für Muskeln und Nerven, gut gegen Kopfschmerzen und unterstützt ein ideales Körpergewicht, indem es den Appetit zügelt. Ja, richtig: Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil lindert nicht nur den Heißhunger, sondern bekämpft ihn dauerhaft!
  • unterstürzt die Abwehrkräfte: In den zahlreichen im Kakao natürlich enthaltenen Pflanzenfarbstoffen, auch Flavonoiden genannt, finden sich einige, die dem Körper dabei helfen, sich gegen Viren zu wehren.
  • macht glücklich: Kakao enthält Tryptophan, eine Aminosäure, die im Darm in das Glückhormon Serotonin umgewandelt wird. Aber auch die darin enthaltenen Substanzen Phenylethylamin, Theobromin und Anandamid sowie geringe Mengen Koffein sorgen für bessere Laune.
  • senkt den Blutdruck: einige in der Schokolade enthaltenen Flavonoide sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße entspannen und öffnen können, damit das Blut besser hindurchfließen kann. Polyphenole halten zudem die Blutgefäße gesund.
  • stabilisiert den Blutzucker durch den darin enthaltenen Pflanzenstoff Catechine und reduziert so ebenfalls den Appetit.
  • stabilisiert die Cholesterin-Werte: so wird durch den Kakao das als schlecht bezeichnete Cholesterin LDL um rund 5% abgesenkt während das als gut bezeichnete Cholesterin HDL um etwa 10% erhöht wird.
  • stärkt die Knochen: Die Kombination aus 656 mg Phosphor und 115 mg Phosphor sowie einer geringen Menge an Vitamin D2 sorgt für feste Knochen und Zähne.
  • hat sehr viele Antioxidantien, sogar mehr als Früchte, und schützt daher die Körperzellen, indem sie freie Radikale neutralisieren, die als Abfallprodukte von Stoffwechselprozessen im Körper entstehen und die Zellstruktur angreifen. Damit schützt schwarze Schokolade vor Alterungsprozessen und damit verbundenen Erkrankungen.

Ja, Superfood… und dennoch kein Freifahrt-Schein zum ungehemmten Schoko-Genuss

Doch selbst die Bitterschokolade als Superfood kommt leider nicht ganz ohne Aber aus. Auch wenn das in der Bitterschokolade massiv enthaltene Kakaopulver sehr gesund ist, ist und bleibt die Schokolade eine Kalorienbombe: Mehr als ein kleiner Schokoriegel mit maximal 20 g am Tag ist nicht zu empfehlen. Braucht es aber auch nicht, um seine volle Wirkung zu entfalten.

Mit Bio-Qualität auf Nummer sicher

Wer wirklich ganz sicher gehen will, seinem Körper mit Schokolade etwas Gutes zu tun, sollte außerdem beim Kauf neben einem möglichst hohen Kakaogehalt auch auf Bioqualität achten. Denn Kakao aus konventionellem Anbau wird in der Regel auf Plantagen aus Monokulturen gewonnen, die meist sehr stark mit Pestiziden belastet sind. Dagegen sind Kakaobäume aus biologisch angebauten Mischkulturen frei von Chemikalien. Aber dafür umso reicher an Nährstoffen und Vitaminen.

Fazit: Fasten und Schokolade passen gut zusammen!

Achtet man auf Menge, Kakao-Gehalt und Herkunft, ist der gemäßigte Genuss von Schokolade tatsächlich gesund. Es braucht nur geringe Mengen davon, um den Körper während des Fastens mit vielen essentiellen Nährstoffen und optimaler Energie zu versorgen. Mit diesen Eigenschaften ist Schokolade eine perfekte Ergänzung im 5-tägigen Scheinfasten-Paket von ProLon®. In Form von leckeren Schokonuss-Riegeln sorgt die Schokolade für einen glücklichen Gaumen und reduziert das Hungergefühl während der Fastenzeit.

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