Warum die Scheinfasten-Diät keine „Diät“ ist

Low Carb-Diät, Keto-Diät, Smoothie-Diät: Es vergeht kaum ein Tag, an dem einem nicht irgendeine neue Trend-Diät empfohlen wird, die wahre Abnehm-Wunder bewirken soll. Gleichzeitig werden Diäten immer mehr mit Mangel-Ernährung und JoJo-Effekt gleichgesetzt. Doch was bedeutet Diät eigentlich im ursprünglichen Sinne und worin liegt der Unterschied zum Scheinfasten?

Diät im medizinischen Sinne

Gleich vorweg: Aus medizinischer Sicht ist eine Diät eine Ernährungsform, die zumeist als vorbeugende oder erweiterte Behandlungsmethode von Krankheitsbildern dient. Hier lassen sich medizinische Diäten in drei Kategorien einteilen:

  • Reduktionsdiäten: Reduktion der Kalorienzufuhr (krankhaftes Übergewicht) oder bestimmter Nahrungsmittel (z.B. Salz und gesättigte Fettsäuren bei Bluthochdruck)
  • Verzichtdiäten: zumeist aufgrund von Unverträglichkeiten bestimmter Nahrungsmittel (z.B. Gluten bei Zöliakie)
  • Vollwertkost-Diäten: gesunde Erhöhung der Kalorienzufuhr (z.B. bei Magersucht) oder Verbesserung der Nährstoffzufuhr (gegen Mangelernährung und zur Unterstützung bei schweren Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs)

Diäten im medizinischen Sinne sind außerdem längerfristig angesetzt. Sie erfolgen aus krankheitsbedingtem Anlass und stehen unter ärztlicher Aufsicht. Grundlage dieser Diäten stellen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse dar.

Diät im deutschen Alltagsgebrauch

Im deutschen Alltagsgebrauch hat das Wort Diät hingegen eine etwas andere Bedeutung. Hier steht es für einen Ernährungsplan, der einen bestimmten Zweck erfüllen soll:

  • Gewichtsabnahme
  • Aufbau von Muskelmasse,
  • Unverträglichkeit
  • ethische Gründe

Ein weiterer entscheidender Unterschied: Grundlage dieser zweckbasierten Diäten sind sehr häufig aktuelle Trends und Weltanschauungen, die in der Regel in Eigenregie durchgeführt werden.

Die Extremform dieser Art von Diäten sind so genannte Crash-Diäten. Sie sind darauf angelegt, in kürzester Zeit möglichst große Effekte zu erzielen. Gefährliche Neben- und Wechselwirkungen dieser Ernährungsformen sind dabei häufig zweitrangig. Dies ist auch der Grund, weshalb das Wort Diät in letzter Zeit eine immer schlechtere Konnotation erfährt.

Diäten haben einen schlechten Ruf – Zu Unrecht?

So wird „Diät“ in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend in den Kontext mit Schlankheitswahn und unerfüllbaren Schönheitsidealen gesetzt, denen die meisten Menschen nicht gerecht werden können. Auch aus wissenschaftlicher Sicht mehren sich die Studien, die belegen, dass viele fett- oder kohlenhydratreduzierte Trend-Diäten sinnlos oder gar gesundheitsschädlich sind. Und daher nur zu Mangelernährung, JoJo-Effekt, und Frust um die eigene Figur führen.

Beliebigkeit: Jeden Tag eine neue Erkenntnis

Ein weiterer Punkt für den schlechten Ruf von Diäten ist deren Beliebigkeit. Sei es durch sich ändernde Ernährungstrends oder wissenschaftliche Erkenntnisse. Dadurch gerät die Frage in den Fokus, welche der vielen Diäten denn nun wirklich gesund und zielführend ist. Vor allem, wenn sich verschiedene Diätformen mit gleicher Zielsetzung radikal widersprechen.

Darum wird Fasten immer beliebter

Gerade diese Verunsicherung ist auch ein Grund dafür, weshalb Fasten sich immer mehr Beliebtheit erfreut. Denn während jeden Tag neue Trends und wissenschaftliche Erkenntnisse geschaffen werden, bleibt die wissenschaftlich fundierte Erkenntnis über die gesundheitlichen Vorteile des Fasten seit Jahrhunderten gleich: Fasten ist ein wahrer Gesundheits-Booster mit ganzheitlicher Wirkung. Doch worin genau unterscheiden sich Diäten und das Fasten?

Darin unterscheidet sich Fasten von Hunger-Diäten

Der augenscheinlichste Unterschied zwischen Diäten und dem traditionellen Heilfasten ist die gewählte Zeitspanne: Während Diäten auf Monate oder gar Jahre angesetzt werden, dauert das Fasten in der Regel wenige Stunden (Intervallfasten), Tage (z. B. Scheinfasten) oder mehrere Wochen (Fasten nach Buchinger).

Ein weiterer entscheidender Unterschied zu Crash-Diäten, wie die Null-Diät, ist, dass beim Fasten eine minimale Kalorienzahl mit hohem Nährstoffgehalt beibehalten wird. So soll der Körper in den Fastenstoffwechsel gelangen. Die Autophagie, die viszerale Fettverbrennung und die Stammzellenproduktion soll dadurch angeregt werden.

Dem gegenüber stehen stark kalorienreduzierte Diäten, die auf Dauer einen Hungerstoffwechsel provozieren. Dies führt dazu, dass der Körper Muskeln abbaut und den Energiebedarf stark absenkt. Hier ist der JoJo-Effekt nach Ende der Diät zwangsläufig die Folge.

Fasten verfolgt ein ganzheitliches Ziel

Kurz gesagt: Diäten verfolgen in der Regel ein, zumeist zwanghaftes, Ziel (z. B. Gewichtsverlust) während Fastenkuren mit ihren vielen gesundheitlichen Benefits einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Ziel des Fastens ist es, das allgemeine Wohlbefinden des Körpers zu steigern. Denn neben Zellerneuerung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte stehen unter anderem auch Entgiftung, die Verbesserung der Darmgesundheit sowie der Blutwerte und die Entwicklung eines neuen Gesundheits- und Ernährungsbewusstseins im Fokus.

Aber was ist jetzt mit der Scheinfasten-Diät?

Diesen Ansatz verfolgt auch die Scheinfasten-Diät von ProLon®. Auf lediglich 5 Tage angesetzt, ist die Auswahl der Nahrungsmittel und die stark reduzierte Kalorienzufuhr dabei so optimiert, dass ein Fastenszustand erreicht wird, der genau wie beim traditionellen Fasten einen für die Gesundheit ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Damit sind beide Kriterien erfüllt, warum die Scheinfasten-"Diät" keine "Diät" ist.

 

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